Kreistagswahlen 2021

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Unser Wahlprogramm

Schwalm-Eder kann mehr…Nachhaltige Politik für Mensch und Natur!

Wenn wir von Heimat reden, dann meinen wir viele verschiedene Dinge: die Landschaft um
uns herum, die Orte und Örtlichkeiten, in denen wir leben und mit denen wir uns verbunden
fühlen. Aber Heimat bedeutet vor allem auch die Menschen, mit denen wir zusammen leben:
Unsere Familie, Freunde, Kollegen und alle diejenigen, die uns ebenso vertraut sind, wie
die Orte und Landschaften unseres Kreises.
Für beides müssen wir als Politiker Verantwortung tragen und dabei auch oftmals die Anliegen von Mensch und Natur miteinander verbinden. Der Erhalt unserer Natur und
Landschaft ist eine Verpflichtung unseren kommenden Generationen gegenüber. Für sie
müssen wir sicherstellen, dass sie ebenfalls in einer Region aufwachsen, in der sich Mensch
und Tier wohlfühlen können. Der nachhaltige Einsatz für den Klima- und Umweltschutz
besitzt daher für uns eine hohe Priorität.

Der Schwalm-Eder-Kreis ist in seinem Landschaftsbild von der Landwirtschaft geprägt.
Diese gewachsenen Strukturen wollen wir behalten. Wir unterstützen daher die
Vermarktung von Nahrungsmitteln aus der regionalen, nachhaltigen Landwirtschaft
Nordhessens. Damit soll auch in Zukunft ein aktiver Beitrag für eine gesunde Ernährung durch kontrollierte, hochwertige Produkte aus unserer heimischen Landwirtschaft geleistet
werden.
Die Verantwortung für nachhaltiges Handeln zu übernehmen, bedeutet aber auch, dass wir
nicht nur mit der Natur, sondern auch mit den Finanzen sorgsam umgehen. Gerade in Zeiten
einer weltweiten Pandemie, die unsere kommunalen Kassen stark belastet, ist ein
umsichtiger Umgang mit öffentlichen Geldern unerlässlich. Unser Anliegen ist es die
finanzielle Mehrbelastung durch die Coronakrise zu meistern, um gestärkt aus dieserherausfordernden Situation hervorzugehen.

Zur Zukunftsfähigkeit unseres Schwalm-Eder-Kreises gehört auch die Bereitstellung von
ausreichend betrieblichen Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, so dass wohnortnah eine
qualifizierte Ausbildung absolviert und anschließende ein Arbeitsplatz gefunden werden
kann. Wir als CDU unterstützen die heimische Wirtschaft nach Kräften dabei, dies zu
gewährleisten.

Kirchen, Feuerwehren, Hilfsdienste und viele andere ehrenamtlich Tätige leisten eine
herausragende Arbeit für unsere Gesellschaft. Unser Ziel ist es, das ehrenamtliche
Engagement zu stärken um auch in Zukunft sicherzustellen, dass diese Stütze unserer
Gesellschaft erhalten bleibt.

Eine nachhaltige Politik ist ebenso Ausdruck unserer christlichen Grundhaltung. Die
Schöpfung für die kommenden Generationen zu bewahren, ist die grundlegende
Überzeugung unseres politischen Handelns. Dabei sind wir davon überzeugt, dass nur wir
alle gemeinsam den Schwalm-Eder-Kreis lebens- und liebenswert gestalten können.

Schwalm-Eder kann mehr…starke Wirtschaft, um sicher aus der Krise zu kommen!

Wir bekennen uns zur sozialen Marktwirtschaft im Geiste Ludwig Ehrhards. In diesem Sinne
stehen wir als CDU für weniger Staat, mehr Wettbewerb, Eigenverantwortung sowie
Leistungsorientierung. Die soziale Marktwirtschaft ist das Fundament unseres Wohlstandes.

Der Mittelstand ist im Schwalm-Eder-Kreis von besonderer Bedeutung: Er ist das Rückgrat
unserer heimischen Wirtschaft. Handwerker, Einzelhändler, Dienstleister oder
mittelständische Unternehmer stehen alle zusammen für eine kraftvolle und dynamische
Wirtschaft in unserer Heimat. Sie nutzen die unternehmerische Freiheit und
Selbstständigkeit, um ökonomische Stabilität zu schaffen. Sie erhalten und schaffen Arbeits und Ausbildungsplätze für unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und werden damit
ihrer sozialen Verantwortung gerecht.

Dabei muss die Politik alles tun, damit unsere gut ausgebildeten Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer im Schwalm-Eder-Kreis eine berufliche Perspektive haben. Grundbausteine
sind dabei qualifizierte und gut bezahlte Arbeitsplätze. Durch eine Ausbildungsoffensive,
duale Ausbildungen und berufliche Gymnasien halten wir junge Menschen in unserer
Region und bieten ihnen vor Ort eine Zukunft. Dazu müssen die Berufsschulstandorte
erhalten bleiben und weiter ausgebaut werden.

Die Unternehmen müssen auch nach der Coronakrise weiter erfolgreich wirtschaften
können, dazu muss die Politik die notwendigen Rahmenbedingungen setzen.

Die Wirtschaftsförderungen des Kreises wie der Kommunen müssen effizient und eng
zusammenarbeiten, um ein investitionsfreundliches Klima schaffen. Dazu müssen
bürokratische Hürden abgebaut und Genehmigungszeiten verkürzt werden.
Die interkommunale Zusammenarbeit ist besonders im Bereich der Wirtschaftsförderung weiter auszubauen.

Der Erfolg unserer Wirtschaft beruht auf Innovation und Fortschritt. Wir müssen die
notwendigen Voraussetzungen schaffen, damit Unternehmensgründer und Start-Ups sich
im Schwalm-Eder-Kreis niederlassen. Dazu gehört neben dem Ausbau der notwendigen
Infrastruktur auch eine sachgerechte Betreuung durch den Landkreis.

Bei der Vermarktung der Gewerbegrundstücke werden wir die Kommunen unterstützen und gemeinsame Vermarktungsstrategien entwickeln. Dabei müssen Gewerbegebiet immer mit Augenmaß erschlossen werden. Wichtige Faktoren sind hier die Nachhaltigkeit sowie die
ökologischen Aspekte der entwickelten Areale. Neue Gewerbeflächen sollen dort
ausgewiesen werden, wo sie nötig sind. Um die Bodenversiegelung so gering wie möglich
zu halten, soll dabei erst eine Reaktivierung bereits vorhandener Flächen erfolgen.
In diesem Zusammenhang unterstützen wir als CDU Initiativen wie Stadtumbau die
LEADER-Programme und „Public-Private-Partnership-Lösungen“.

Zum Abbau von Gebäudeleerstand wollen wir ein zentrales Leerstandskataster einführen,
um eine bessere Folgenutzung zu ermöglichen. Individuelle Lösungsansätze sind
notwendig, um dem Leerstand in den Innenstädten und den Ortskernen zu begegnen. Es
sollte daher möglich sein, auch Teilabrisse zugunsten neuer Verwendungsmöglichkeiten zu genehmigen.

Die Coronakrise hat uns gezeigt, dass die Grundversorgung flächendeckend sichergestellt
sein muss. Hier sind die Geschäftsinhaber besonders zu unterstützen, die in den Ortskernen
und Innenstädten Geschäfte weiter führen, übernehmen oder neu gründen.

Schwalm-Eder kann mehr…Europa!

„Nordhessen – Die Lage ist gut!“ Dieser Ausspruch trifft insbesondere auf den Schwalm106 Eder-Kreis zu. Mitten in Deutschland und im Herzen Europas leben wir in einer besonderen
Region, über das Auto- und Eisenbahnnetz verbunden mit allen Winkeln unseres
Kontinents.
Diese Infrastruktur wollen wir auf allen politischen Ebenen weiter stärken, erhalten und auch ausbauen, um so unseren Vorteil der zentralen Lage noch intensiver zu nutzen. Dies wird
wirtschaftliche Kraft, Arbeitsplätze und Chancen, gerade für junge Menschen in unsere
Heimat bringen.

Die A49 spielt hier vor Ort, aber eben auch überregional, eine gewichtige Rolle bei dieser
Frage. Wir stehen, wie eh und je, zum Ausbau und zur baldigen Fertigstellung. Die A49
ermöglicht eine schnellere Anbindung an das Rhein-Main-Gebiet und verkürzt
Transportwege von Nord nach Süd und umgekehrt. Gerade entlang der Trasse werden sich die bisher erkennbaren positiven Entwicklungen noch weiterhin verstärken. Mit aller Kraft wollen wir dies für unsere Heimat vorantreiben.

Wir wollen uns aber auch für Verkehrsnetze unterhalb der Autobahn stark machen. Wir sind ein ländlich geprägter Kreis, in dem individuelle Mobilität von zentraler Wichtigkeit für die Menschen ist. Dies bedeutet für uns, dass wir gut ausgebaute Bundes-, Landes-, Kreis- und Gemeindestraßen benötigen. Auch hierfür wollen wir uns stark machen und dort, wo es
notwendig und machbar ist, für Maßnahmen der Verkehrsberuhigung und Ortsumgehungen einsetzen.

Schwalm-Eder kann mehr…starke Landwirtschaft für eine starke Gesellschaft!

Land- und Forstwirtschaft in unserer Heimat sind bedeutsame wirtschaftliche Faktoren. Die
Pflege und Gestaltung unserer Kulturlandschaft, die als Wirtschafts- und Erholungsraum der gesamten Bevölkerung dient, ist eine unverzichtbare Leistung der Land- und
Forstwirtschaft.

Die CDU Schwalm-Eder versteht sich als Partner der heimischen Land- und Forstwirtschaft.
Deshalb unterstützen wir alle Maßnahmen, die zur Stärkung der land- und
forstwirtschaftlichen Betriebe unserer Heimat beitragen können.

Dazu zählt im Besonderen die regionale Lebensmittelerzeugung. Die Verbraucherinnen und Verbraucher müssen sich auf die Qualität von Lebensmitteln verlassen können. Bei uns ist das durch kurze Wege, transparente Erzeugung und nachvollziehbare Qualitätssicherung
gewährleistet. Unser Ziel ist eine höhere Wertschöpfung in der Region.
Wir werden daher als ersten Schritt ein Qualitätssiegel für regional erzeugte Lebensmittel einführen und zur Förderung der Aktivitäten in diesem Bereich eine
Regionalmarketingagentur gründen. Weiter werden wir im Bereich der Schulverpflegung
eine Umstellung auf nachhaltige, regional erzeugte und gesunde Lebensmittel vorantreiben.

Wir als CDU Schwalm-Eder bekennen uns zur Jagd als Naturschutz und einer nachhaltigen Nutzung der Kulturlandschaft mit ihren Ressourcen. Unsere heimischen Jägerinnen und
Jäger erfüllen im Ehrenamt eine Vielzahl naturschutzlicher- und gesellschaftspolitisch
anerkennenswerter Aufgaben.

Um die Ungleichbehandlung von Jägerinnen und Jägern mit anderen anerkannten
Naturschützern zu beenden, wollen wir als CDU Schwalm-Eder die vom Kreis erhobene Jagdsteuer abschaffen. Gerade mit Blick auf Gefahren, wie die Afrikanische Schweinepest, ist der unermüdliche Einsatz unserer heimischen Jägerschaft unabdingbar. Zur effektiven
Gefahrenabwehr sind auch in Zukunft die Kosten für die Trichinenuntersuchungen den
Jägerinnen und Jägern zu erlassen.

Schwalm-Eder kann mehr…Breitbandausbau und Digitalisierung!

Die aktuelle Situation führt uns immer wieder, aus den verschiedensten Blickwinkeln vor
Augen, dass wir noch ein gutes Stück Weg vor uns haben, wenn es um die Versorgung mit
Breitband geht.
Ob es um die Fernbeschulung unserer Kinder, das Arbeiten von zuhause oder einfach das
gewohnte Nutzen moderner Medien und Streaming-Dienste geht; wir kommen zu schnell an die Obergrenze der verfügbaren Internetgeschwindigkeit. Unsere Schulen, unsere
Verwaltungen, Firmen und Privathaushalte brauchen individuelle Glasfaseranschlüsse, um in die Lage versetzt zu werden, die Möglichkeiten, die uns die Digitalisierung bietet, voll
auszuschöpfen.
Der Austausch von Informationen über das Internet wird in den nächsten zehn Jahren noch viel schneller an Umfang gewinnen als in den vergangenen zehn Jahren. Hierfür müssen
wir dringend die notwendige Infrastruktur schaffen.
Schnelles Internet und Digitalisierung sind gerade für uns als ländlichen Kreis von enormer Relevanz, ermöglichen sie es doch unseren Firmen am weltweiten Wettbewerb gleichrangig teilzunehmen und vor allem zieht es neue Unternehmen an, da schnelles Internet einer der zentralen Faktoren bei der Standortwahl ist.

Dank der Förderung durch Bund und Land sind wir in dieser Frage mithilfe der Breitband
Nordhessen GmbH schon ein gutes Stück vorangekommen. Jetzt müssen wir die
sprichwörtlich „letzte Meile“ angehen und Glasfaser im wahrsten Sinne des Wortes bis „zur letzten Milchkanne“ legen.

Schwalm-Eder kann mehr…Sicherheit!

Hessen ist ein sicheres Land, die Menschen können auf Ihre Polizei vertrauen. Sie ist der Garant unseres Rechtsstaates. Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte verdienen –
gerade in diesen Pandemiezeiten – Anerkennung, Respekt und Wertschätzung. Sie
rechtfertigen dies an jedem Tag und zu jeder Stunde.
Es gilt, kriminalitätsbegünstigenden Faktoren wirkungsvoll entgegen zu treten, um Kleinund Alltagskriminalität gar nicht erst entstehen zu lassen.
Solche Indikatoren zu erkennen, ist Aufgabe einer vernetzten Präventionsarbeit, um
anschließend mit einer offensiven Strategie wirkungsvoll dagegen zu arbeiten.
Der Landkreis und die Kommunen sind mit in der Pflicht, diese Präventionsarbeit vor Ort zu
organisieren und mit den beteiligten Institutionen, wie Polizei, Kirchen, Initiativen, Vereinen und Verbänden, zu steuern. Ein nachhaltiges Netzwerk ist aufzubauen.
Der Bekämpfung der Jugendkriminalität kommt besondere Bedeutung zu. Hier ist dem
Abgleiten in Kriminalität, beispielsweise durch Perspektivlosigkeit und Mangel an Bildung, frühzeitig mittels begleitender sozialpädagogischer Konzepte zu begegnen.
Die Möglichkeit der Videoüberwachung im öffentlichen Raum, an erkannten Schwerpunkten der Kriminalität im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten, ist konsequent zu nutzen und auszubauen.
Im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit zeigen bereits kleine Maßnahmen oft große
Wirkung. Die Beleuchtungssituation an Straßen, Plätzen und Bushaltestellen ist aus
Kostengründen oft nicht ausreichend. Im Zeitalter der LED-Beleuchtung sind
Kostenerwägungen zu vernachlässigen und ein Umdenken zwingend erforderlich: Licht
vermittelt Sicherheit!
In Bereichen, wo das Sicherheitsbedürfnis gerade älterer Menschen beeinträchtigt ist, wo deren Situation schamlos ausgenutzt wird (z.B. Enkeltrick), ist der Ermittlungsansatz
deutlich zu verstärken und eine gezielte Beratung anzubieten.
Dies gilt auch für den Wohnungseinbruchdiebstahl. Die eigenen vier Wände sind nach
unserem Verständnis ein besonders schützenswerter Bereich.
Bei neuen Erscheinungsformen der Kriminalität, z.B. Straftaten im Netz (Cyberkriminalität), muss die Polizei handlungsfähig sein, um Straftaten bereits im Vorfeld zu verhindern. Personelle und fachliche Voraussetzungen sowie die Sachausstattung sind denErfordernissen entsprechend anzupassen.
An Schulen sind pädagogische Tage zu organisieren, um in Zusammenarbeit mit dem
Jugendkoordinator der Polizei, die Lehrer für Schüleraktivitäten in sozialen Netzwerken, wie zum Beispiel Cybermobbing, zu sensibilisieren. Der politisch, religiös oder weltanschaulich motivierten Gewalt ist bereits im Ansatz mit aller Deutlichkeit und Nachhaltigkeit entgegen zu treten. Für gewaltbereite Radikale, welcher
Gesinnung auch immer, ist nach unserem Demokratieverständnis kein Raum in dieser
Gesellschaft.
Die Arbeit der Polizei wie auch der anderen Sicherheitskräfte verdient unsere rückhaltlose Anerkennung. Für Respektlosigkeit darf es keine Plattform geben.
Angriffe gegen Sicherheitskräfte sind Angriffe gegen den Rechtsstaat und werden von uns auf das Schärfste verurteilt.

Schwalm-Eder kann mehr…gesicherte Gesundheitsversorgung!

Gesundheit ist das höchste Gut eines jeden Menschen.
Der demographische Wandel wird in den nächsten Jahren immer mehr dazu führen, dass
einerseits immer mehr ältere Menschen ärztlich versorgt werden müssen, aber gleichzeitig sich auch die Zahl der verbleibenden Hausärzte bis zum Jahr 2030 vermutlich auf die Hälfte reduzieren wird.
Wir als CDU im Schwalm-Eder-Kreis setzen uns für die Förderung und Entwicklung weiterer Modelle zur Unterstützung junger Medizinstudenten und angehender Hausärzte ein. Daher sollte die Einführung der Landarztquote, deren Ziel es ist, junge Medizinerinnen und
Mediziner für den ländlichen Raum zu gewinnen, zügig eingeführt werden. Wir setzen uns ebenfalls für die Einführung neuer Strukturen ein, wie zum Beispiel den
Zugang zur Telemedizin und die Einführung des elektronischen Rezeptes zur besseren
Vernetzung zwischen Arzt, Patient und Apotheke. Wir setzen uns für die Einrichtung weiterer Pflegestützpunkte ein, damit Betroffene eine qualifizierte Beratung für Pflege und Hilfe vor Ort erhalten.
Des Weiteren werden wir mit aller Kraft dafür kämpfen, dass eine flächendeckende Notfallversorgung für alle Bewohner des Schwalm-Eder-Kreises erhalten bleibt.
Die Hilfsfristen der Rettungsdienste und die Erreichbarkeitsvorgaben des Hessischen
Krankenhausplanes müssen eingehalten werden.
In diesen Tagen zeigt uns die Coronapandemie, wie wir alle von einem gut funktionierenden
Gesundheitssystem abhängig sind.
Wir als CDU setzen uns mit aller Kraft dafür ein, dass unser lokales Gesundheitssystem in
unserem Landkreis weiter erhalten und verbessert wird.

Schwalm-Eder kann mehr…Heimat!

Unser Landkreis ist einer der schönsten in Hessen. Dennoch stagnieren die
Übernachtungszahlen seit Jahren. Dies wollen wir ändern. Wir als CDU wollen eine
Tourismusoffensive für den Schwalm-Eder-Kreis einleiten. Insbesondere in Zeiten, in denen Urlaub in Deutschland immer beliebter wird, müssen touristische Projekte nachhaltige
Unterstützung erfahren. Nach Möglichkeit sollten auch die vorhandenen Bettenangebote im
Kreis ausgebaut werden.

Eine enge Kooperation zwischen den Kommunen im Schwalm-Eder-Kreis sowie mit
unseren Nachbarlandkreisen soll den langfristigen Erfolg sicherstellen. Gerade auch mit
Blick auf den Nationalpark Kellerwald-Edersee setzt sich die CDU Schwalm-Eder für eine
gute Zusammenarbeit und eine gemeinsame Vermarktung mit dem Landkreis Waldeck Frankenberg ein. Touristische Arbeitsgemeinschaften wie das „Rotkäppchenland“ oder die
„Erlebnisregion Edersee“ sind gute Beispiele für eine kreisübergreifende Zusammenarbeit.

Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region: Viele Arbeitsplätze werden in diesem Segment angeboten. Wir wollen den Schwalm-Eder-Kreis touristisch bessererschließen, damit diese Arbeitsplätze auch für die Zukunft gesichert werden. Zusätzlich
sollen zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.

Schwalm-Eder kann mehr…Schule und Bildung!

Unser Kreis zeichnet sich durch eine breite und vielfältige Bildungslandschaft aus. Unsere
Grund-, Haupt-, Real-, Förder- und Berufsschulen bilden gemeinsam mit den Gymnasien
ein attraktives Angebot für unsere jungen Mitmenschen und deren Eltern. Diese Vielfalt wollen wir erhalten, um jedem Kind ein passendes Angebot machen zu können. Gleichzeitig wollen wir uns für den Aufbau eines beruflichen Gymnasiums einsetzen, um die Attraktivität
unserer Heimat zu steigern und einer aufkommenden Nachfrage vorwegzugreifen.

Das beste Schulsystem, die attraktivste Schullandschaft, bleibt allerdings wirkungslos, wenn die einzelnen Schulen vor Ort unter Investitionsstau leiden, es an Ausstattung mangelt oder
Fachräume nur in ungenügender Zahl vorhanden sind. Viel kann und wird von unseren
Lehrerinnen und Lehrern kompensiert, wofür wir alle dankbar sein müssen. Der Kreis muss hier aber sein Versprechen an Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte erneuern
und bekräftigen, dass wir sowohl als Kreis wie als Gesellschaft unserer Verpflichtung im
Bereich Schule nachkommen. Hier ist noch Luft nach oben – das wollen wir besser machen!
Angesichts der aktuellen Lage wollen wir alles dafür tun, dass Lehrerinnen und Lehrer
unsere Kinder unterrichten können. Dies bedeutet Investitionen in Schulgebäude, wenn es zum Beispiel um Raumlüftung oder Raumluftreinigung geht, schließt aber auch kreisweite Investitionen in den Breitbandausbau auf der letzten Meile oder die Ausstattung der
Schülerinnen und Schüler mit moderner Hardware ein. Hierfür muss der Kreis wesentlich
mehr Geld in die Hand nehmen und in seine eigene Zukunft investieren.
Der Bildung unserer Kinder, unserer Zukunft als Gesellschaft, fühlen wir uns als CDU
besonders verpflichtet und werden uns hier mit ganzer Kraft einsetzen!

Schwalm-Eder kann mehr…Energie!

Unser Kreis, unser Land, ist auf eine sichere und stets verfügbare Energieversorgung
angewiesen. Der Verbrauch pro Kopf wird in den kommenden Jahren eher zu-, als
abnehmen, wenn wir uns Automobile mit Elektroantrieb und andere Anwendungsgebiete vor Augen führen. Gleichwohl kommt es auf jeden Bürger und jede Bürgerin an, sparsam und effizient mit Energie umzugehen.

Unser Land befindet sich auf dem Weg, die Energiewende umzusetzen. Erneuerbare
Energien müssen hierfür weiterhin, auch bei uns vor Ort, verträglich ausgebaut werden.
Dies muss nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten und vor allem in Verbindung mit
einer Wertschöpfung vor Ort erfolgen. Wenn unsere Kommunen und unsere Bürger sich
ganz individuell an der Energiegewinnung vor Ort beteiligen und an dieser Wertschöpfung teilhaben können, ist ein großer Schritt in Richtung Erfolg und Akzeptanz getan.
Photovoltaik, Biomasse, Wasserkraft und Windenergie müssen effizient eingesetzt werden.
Hier können wir als ländlicher Raum einen guten Beitrag leisten.

Schwalm-Eder kann mehr…in unserer Verwaltung!

Unsere Verwaltung leistet großartige Arbeit. Dies gilt insbesondere angesichts der aktuellen
Lage. Die Zugangsbeschränkungen zu unseren Rathäusern haben uns aber auch klar
gemacht, dass der Weg zum digitalen Rathaus noch einige wichtige Schritte voraussetzt.
Wir wollen erreichen, dass der größte Teil an Kontakten zwischen Bürgern und Verwaltung online gestaltbar wird. Der Umgang mit Ämtern muss einfacher werden und vor allem muss jeder Verwaltungsvorgang aus Sicht des Bürgers und nicht aus Sicht der Verwaltung
gedacht werden. Wir müssen Vorgänge entschlacken, überflüssige Verordnungen streichen und unsere Verwaltungen fit für das nächste Jahrzehnt machen. Frei nach der Devise „Überregulierung hemmt, Entbürokratisierung fördert!“ wollen wir Verwaltung und Bürger näher zueinander bringen.

Schwalm-Eder kann mehr…gemeinsam!

Viele Bürgerinnen und Bürger unserer Heimat leisten einen unbezahlbaren Beitrag für das
Gemeinwohl – freiwillig und ehrenamtlich. Dieses Engagement in all seinen Facetten
braucht und verdient ganz besonders unsere Unterstützung.

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Sportvereinen und Jugendabteilungen ist uns
sehr wichtig. Das ehrenamtliche Mitwirken bei den Feuerwehren, Hilfsorganisationen und den Katastrophenschutzorganisationen ist einer der Grundpfeiler unserer Gesellschaft.
Wir wollen alle ehrenamtlichen Aktivitäten fördern.

Die Mitarbeit in den Hospizvereinen bei Schwerstkranken jeden Alters wie ebenfalls die
Besuchs- und Betreuungsdienste für die älter werdende Gesellschaft wollen wir fördern und durch Aus- und Weiterbildungsangebote unterstützen.
Wir als CDU setzen uns für eine kreisweite Vernetzung aller Verbände, Vereine und ehrenamtlicher Dienste ein.

Wir unterstützen die LandesEhrenamtsagentur Hessen, eine Service-Stelle für Kommunen,
Verbände und Vereine, aber auch für engagierte Einzelpersonen in allen Fragen rund um
3das Ehrenamt. Sie dient der besseren Vernetzung ehrenamtlicher Aktivitäten in den
Kommunen.
Die CDU Schwalm-Eder begrüßt verschiede Initiativen auf Landesebene zur Anerkennung des Ehrenamts (Ehrenamts-Card, Jugendleiter-Card, etc.).

Das Land Hessen und die teilnehmenden Landkreise stellen gemeinsam mit privaten
Sponsoren zahlreiche Vergünstigungen zur Verfügung: Sportclubs, Kinos, Freizeitparks, der Einzelhandel und viele mehr machen mit, wenn es darum geht, den Einsatz von
Ehrenamtlichen zu honorieren.

Auf unser Engagement hin wurde die Ehrenamts-Card und die Jugendleiter-Card auch im Schwalm-Eder-Kreis eingeführt. Die große Mehrzahl der Städte und Gemeinden sowie der Landkreis unterstützen diese Anerkennung für gemeinnützige, ehrenamtliche Tätigkeiten.

Auch in Zukunft werden wir uns für die Förderung des Ehrenamts in unserer und für unsere Gesellschaft einsetzen.

Wenn Bürger gemeinsam handeln, dann erfahren sie auch ein Gefühl der Solidarität. Dabei wollen wir die Bürgerinnen und Bürger ermutigen, sich in der Kommunalpolitik zu
engagieren. Die kommunale Selbstverwaltung soll durch die stetige Mitwirkung der
Bürgerschaft gesichert werden.

Gerade die freiwilligen Feuerwehren und die freiwilligen Hilfs- und Katastrophenschutz organisationen leisten einen überaus bedeutsamen Anteil zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in unserer Heimat. Als ein zentraler Faktor des örtlichen Gemeinschaftslebens sind sie ein Grundpfeiler des gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Die Mitarbeit in den Jugendabteilungen weckt in besonderer Weise das
Verantwortungsbewusstsein von jungen Menschen und fördert Engagement und Einsatz in der Gesellschaft.

Der Erhalt der Ortsteilfeuerwehren ist für uns ein besonderes Anliegen, da sie einen
außerordentlichen Beitrag zum örtlichen Gemeinschaftsleben darstellen. Dort jedoch, wo es die Feuerwehren fordern, sind Zusammenarbeit oder gar Zusammenlegung von
Einsatzabteilungen zu unterstützen.

Unsere ersten 45 Listenplätze mit Foto

  • Michael Schär

    Listenplatz 1 auf dem Wahlzettel 101

    Fritzlar
    Verwaltungsangestellter

    Schwalm-Eder kann mehr - dafür will ich als Ihr Landrat jeden Tag arbeiten!

  • Mark Weinmeister

    mark-weinmeister.de

    Listenplatz 2 auf dem Wahlzettel 102

    Guxhagen
    Staatssekretär

    Schwalm-Eder kann mehr Europa! - Mitten in Deutschland, im Herzen Europas will ich dafür arbeiten, unsere Lage zu nutzen!

  • Anne Willer

    Listenplatz 3 auf dem Wahlzettel 103

    Schwalmstadt
    Apothekerin

    Schwalm-Eder kann mehr Gesundheitsversorgung! - Stipendien für mehr Landärzte bei uns im Kreis!

  • Bernd Siebert

    Listenplatz 4 auf dem Wahlzettel 104

    Gudensberg
    Bundestagsabgeordneter

    Schwalm-Eder kann mehr Sicherheit! - Gegen Vandalismus hart vorgehen!

  • Jana Edelmann-Rauthe

    Listenplatz 5 auf dem Wahlzettel 105

    Homberg Efze
    Sozialversicherungsangestellte

    Schwalm-Eder kann mehr Familienfreundlichkeit! - Für eine Kinderbetreuung, die Eltern und Kinder in den Blick nimmt!

  • Hartmut Spogat

    Listenplatz 6 auf dem Wahlzettel 106

    Fritzlar
    Wahlbeamter

    Schwalm-Eder kann mehr bürgernahe Verwaltung! - Der digitale Gang aufs Amt muss kommen!

  • Reinhard Otto

    Listenplatz 7 auf dem Wahlzettel 107

    Schwalmstadt
    Abteilungsleiter a.D.

    Schwalm-Eder kann mehr Infrastruktur! - In Infrastruktur investieren bedeutet, in die Zukunft zu investieren!

  • Norbert Klapp

    Listenplatz 8 auf dem Wahlzettel 108

    Malsfeld
    Landwirt

    Schwalm-Eder kann mehr Landwirtschaft! - Für eine Politik im Kreis in enger Abstimmung mit unseren Landwirten!

  • Anna Maria Bischof

    Listenplatz 9 auf dem Wahlzettel 109

    Fritzlar
    Juristin

    Schwalm-Eder kann mehr Digitalisierung - Glasfaser bis an jede Milchkanne!

    http://www.ju-schwalmeder.de/

  • Dietrich Hahn

    Listenplatz 10 auf dem Wahlzettel 110

    Frielendorf
    Diplom-Kaufmann

    Schwalm-Eder kann mehr Wirtschaft - lokale Wirtschaftspolitik in Abstimmung mit unseren Unternehmern!

  • Klaus Wagner

    Listenplatz 11 auf dem Wahlzettel 111

    Oberaula
    Bürgermeister

    Schwalm-Eder kann mehr Entlastung für Kommunen! - Mehr Unterstützung der Kommunen durch den Kreis bei Förderanträgen!

  • Veronika Backes

    Listenplatz 12 auf dem Wahlzettel 112

    Neukirchen
    Rentnerin

    Schwalm-Eder kann mehr Bürgernähe! - Für eine Kreisverwaltung näher bei den Menschen!

  • Dominik Leyh

    Listenplatz 13 auf dem Wahlzettel 113

    Malsfeld
    Referent CDU/CSU Bundestagsfraktion

    Schwalm-Eder kann mehr Schulausstattung! - Für moderne Schulausstattung durch den Kreis!

    http://www.ju-schwalmeder.de/

  • Marcus Theis

    Listenplatz 14 auf dem Wahlzettel 114

    Schwalmstadt
    Selbstständiger Handwerksmeister

  • Katharina Kothe

    Listenplatz 15 auf dem Wahlzettel 115

    Melsungen
    Beamtin (EKKW)

  • Dennis Döring

    Listenplatz 16 auf dem Wahlzettel 116

    Borken
    Student

    http://www.ju-schwalmeder.de/

  • Silke Böttcher

    Listenplatz 17 auf dem Wahlzettel 117

    Felsberg
    Hausfrau

  • Matthias Wettlaufer

    matthias-wettlaufer.de

    Listenplatz 18 auf dem Wahlzettel 118

    Ottrau
    Regierungsdirektor

  • Christin Ziegler

    Listenplatz 19 auf dem Wahlzettel 119

    Schwarzenborn
    Lehrerin

    http://www.ju-schwalmeder.de/

  • Christian Haß

    Listenplatz 20 auf dem Wahlzettel 120

    Homberg Efze
    Referent

  • Jürgen Lepper

    Listenplatz 21 auf dem Wahlzettel 121

    Neukirchen
    Soldat a.D.

  • Stefan Völker

    Listenplatz 22 auf dem Wahlzettel 122

    Willingshausen
    Fleischermeister

  • Karsten Schenk

    Listenplatz 23 auf dem Wahlzettel 123

    Schwalmstadt
    Berufssoldat

  • Katja Köhler-Nachtnebel

    Listenplatz 24 auf dem Wahlzettel 124

    Wabern
    Lehrerin

  • Michael Greiner

    Listenplatz 25 auf dem Wahlzettel 125

    Körle
    Dipl. Informatiker

  • Sabrina Kurzenknabe

    Listenplatz 26 auf dem Wahlzettel 126

    Edermünde
    Angestellte

  • Rudolf Amert

    Listenplatz 27 auf dem Wahlzettel 127

    Fritzlar
    Geschäftsführer a.D.

  • Markus Blazquez Müller

    Listenplatz 28 auf dem Wahlzettel 128

    Gilserberg
    Unternehmer

  • Angelika Rehm-Grumbel

    Listenplatz 29 auf dem Wahlzettel 129

    Wabern
    Kauffrau

  • Stefan Sippel

    Listenplatz 30 auf dem Wahlzettel 130

    Melsungen
    Kaufmann

  • Pascal Stahl

    Listenplatz 31 auf dem Wahlzettel 131

    Jesberg
    Schüler

    http://www.ju-schwalmeder.de/

  • Bernadett Quickert

    Listenplatz 32 auf dem Wahlzettel 132

    Ottrau
    Hausfrau

  • Axel Becker

    Listenplatz 33 auf dem Wahlzettel 133

    Homberg
    Ausbildungsleiter

  • Frank Nieber

    Listenplatz 34 auf dem Wahlzettel 134

    Felsbergf
    Biochemiker

  • Michael Grothe

    Listenplatz 35 auf dem Wahlzettel 135

    Schrecksbach
    SAP-Berater

  • Manuel Weber

    Listenplatz 36 auf dem Wahlzettel 136

    Niedenstein
    Berufssoldat

  • Ulrike Seethaler

    Listenplatz 37 auf dem Wahlzettel 137

    Morschen
    Studienrätin a.D.

  • Volprecht Von Gilsa

    Listenplatz 38 auf dem Wahlzettel 138

    Neuental
    Landwirt

  • Werner Knierim

    Listenplatz 39 auf dem Wahlzettel 139

    Knüllwalt
    Betriebswirt

  • Peter Scheben

    Listenplatz 40 auf dem Wahlzettel 140

    Spangenberg
    Dipl. Ing. Agr.

  • Claudia Ulrich

    Listenplatz 41 auf dem Wahlzettel 141

    Homberg
    Kauffrau

  • Christopher Diehl

    Listenplatz 42 auf dem Wahlzettel 142

    Neukrichen
    Beamter

  • Christian Brück

    Listenplatz 43 auf dem Wahlzettel 143

    Schwalmstadt
    Verwaltungsangestellter

  • Andrea Renner

    Listenplatz 44 auf dem Wahlzettel 144

    Meslungen
    Chemiearbeiterin

  • Thomas Schmitz

    Listenplatz 45 auf dem Wahlzettel 145

    Borken
    Rechtsanwalt