Der SPD Unterbezirk Schwalm-Eder hat den Wahlkampfauftakt mit knapp 200 Mitgliedern gefeiert. An sich noch keine Nachricht wert. Dass jedoch der Prominententisch in Zeiten von Corona eng besetzt war, war Anlass für Sonderberichterstattung der HNA.

„Wir haben uns als CDU Kreisverband bewusst gegen eine solche Großveranstaltung auf engstem Raum entschieden. Der von der SPD geführte Landkreis verfährt im Übrigen in seinen Gremiensitzungen wesentlich restriktiver als die SPD es für sich selber für nötig hält. Es scheint, als ob die SPD sich ihre Welt wieder so macht, wie sie ihr gefällt, um eine ehemalige Bundesvorsitzende mal frei zu zitieren“,
kritisiert der Kreisvorsitzende der CDU Schwalm-Eder, Mark Weinmeister (Guxhagen).

Die Abstands-, Masken- und Hygieneregeln gelten bis auf weiteres und sind eingerichtet worden, um insbesondere Risikogruppen zu schützen. „Die Rate der voll Geimpften nimmt täglich zu, auch bei uns im Landkreis. Ziel muss es jetzt sein, so viele Mitbürgerinnen und Mitbürger zu impfen, dass wir insbesondere für diejenigen, die sich aus etwaigen gesundheitlichen Gründen nicht gegen das Virus impfen lassen können, eine Herdenimmunität erreichen “, so der Vorsitzende der CDU Kreistagsfraktion, Reinhard Otto (Schwalmstadt) und abschließend, „ zielführend ist es nicht, für Wahlkampfgetöse, ohne Masken und Abstand, Gefahrenlagen für die Gesamtbevölkerung zu schaffen. Hier hätte ich von den Entscheidungsträgern bei der SPD, insbesondere von jenen, die im Kreis Verantwortung tragen, mehr Einflussnahme auf die Terminplanung erwartet.“

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