Es muss mehr Transparenz her.

erklärt der Landratskandidat der CDU im Schwalm-Eder-Kreis Michael Schär angesichts der Veröffentlichung gemeindegenauer Infektionszahlen im Schwalm-Eder-Kreis.

In unserem Kreis gilt kein anderes Datenschutzrecht als im übrigen Hessen. Warum sind fast alle Landkreise in der Lage genaue Zahlen zu veröffentlichen, wir aber nicht?

Das Eskalationskonzept des Landes Hessen schreibe bereits ab einer 7-Tages-Inzidenz von 35 eine Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerinformation vor. Dazu reiche es aus Sicht der CDU nicht aus, Gemeinden mit vermeintlich geringeren Infektionszahlen pauschal in einer Kategorie zusammenzufassen. Das Infektionsgeschehen verteilt sich auf das ganze Kreisgebiet und betrifft daher auch alle.
„So kann man mit dem Informationsbedürfnis der Bevölkerung nicht umgehen. Es geht die Sicherheit und Ordnung für die gesamte Bevölkerung. Wir sind es den Bürgerinnen und Bürgern schuldig, exakte Zahlen zu liefern“, sagt Schär. „Als Politik fordern wir von den Menschen Solidarität, Vernunft und Achtsamkeit. Natürlich muss die Politik dann auch mit offenen Karten spielen, damit unsere Entscheidungen mitgetragen werden.“

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