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Seit 50 Jahren gestalten Frauen die Politik der CDU mit.

Immer wieder haben Frauen der Partei entscheidende Impulse gegeben. Der Essener Parteitag 1985 war z.B. eine Antwort auf das Drängen der Frauen, ihre Anliegen und ihre Bedürfnisse bei der Gestaltung der Arbeitswelt stärker zu berücksichtigen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern.

Der erste Zusammenschluß der Frauen in der CDU auf Bundesebene fand am 1. Mai 1948 statt. An diesem Tag konstituierte sich in Frankfurt die „Frauenarbeitsgemeinschaft der CDU/CSU Deutschlands".

Die Geschichte der Frauen-Union reichtjedoch weiter zurück. Sie ist Teil der Geschichte der Frauenbewegung in Deutschland. Ihre geistigen Wurzeln finden sich in der bürgerlich-christlichen Frauenbewegung, die um 1848 im Zuge der allgemeinen Freiheitsbeweging entstand.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wollten die Frauen in der CDU selbst für ihre rechte und politischen Ziele eintreten und gleichzeitig einen Beitrag zur Lösung der großen Aufgaben der Zukunft leisten: zum Wiederaufbau Deutschlands, zur Festigung der Demokratie und zur Sicherung des Friedens. Schon damals forderten sie eine angemessene Beteiligung an Ämtern und Mandaten. Ihre stärkste Wortführerin war die erste Vorsitzende Helene Weber. Nach Helene Weber gaben Aenne Brauksiepe, Helga Wex und rita Süssmuth der Frauen-Union entscheidende Impulse.

Unter wechselnden Bezeichnungen - nämlich Frauenarbeitsgemeinschaft, Bundesfrauenausschuß, Frauenvereinigung und schließlich Frauen-Union - haben die Frauen in der CDU ihre Arbeit für Gleichberechtigung und Partnerschaft vorangebracht. Dabei beschäftigen sie sich außer mit frauen-, familien- und sozialpolitischen Themen mit dem gesamten politischen Spektrum und verstehen Frauenpolitik als Querschnittsaufgabe durch alle Politikbereiche hindurch.

Am 14. Januar 1989 beging die Frauen-Union ihr 40järiges Bestehen. Das Motto der Jubiläumsveranstaltung lautete: „Wir wollen mehr als unser Recht". Damit sollte zum Ausdruck gebracht werden, daß sich Frauen nicht länger mit einer rechtlich verankerten Gleichberechtigung zufrieden geben, sondern die faktische gleichberechtigung fordern.

Vierzig Jahre Frauen-Union der CDU beinhaltete aber auch zugleich vierzig Jahre politische Frauenarbeit im geteilten Deutschland. Am 24. Februar 1990 kam es in Berlin zur ersten Versammlung und Gründung einer deutsch-deutschen Frauen-Union. Der endgültige Zusammenschluß fand in der ersten Hälfte 1991 statt.

Die Frauen-Union der CDU hat mit ihren Initiativen immer wieder dafür gesorgt, daß die Frauenfragen in die politische Programmatik der Partei Eingang fanden und die CDU die grundlagen für eine moderne Frauenpolitik geschaffen hat.

Wichtige Meilensteine auf dem Weg der CDU und der Frauen-Union zur Verbesserung der Situation der Frauen waren:
 

  • 1949 Einführung der Witwenrente
  • 1952 Mutterschutzgesetz
  • 1955 Verbot von Frauenlohngruppen
  • 1957 Verabschiedung des ersten Gleichberechtigungsgesetzes
  • 1969 erstmaliger Anspruch nicht erwerbstätiger frauen auf berufliche Bildung
  • 1972 Öffnung der Rentenversicherung für Hausfrauen, Selbständige und mithelfende Familienangehörige
  • 1973 Einrichtung der Enquete-Kommission „Frauen und Gesellschaft" des deutschen Bundestages auf Initiative der CDU-Frauenvereinigung
  • 1979 Gründung des von der CDU initiierten wissenschaftlichen Instituts „Frau und Gesellschaft" in Hannover, unter der Leitung von Prof. Dr. Süssmuth wurde es ein Zentrum zur Förderung der Gleichberechtigung
  • 1985 Verabschiedung der Leitsätze „Die neue Partnerschaft zwischen Mann und Frau" auf dem Essener Bundesparteitag der CDU als beispielhaftes Zukunfsprogramm der Frauenpolitik
  • Seit 1992 Verbesserung der Chancen von Frauen durch zahlreiche Maßnahmen der CDU-geführten Bundesregierung:
    • Einführung von Erziehungsgeld, Erziehungsurlaub mit Beschäftigungsgarantie, Anerkennung von Erziehungs- und Pflegezeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung, Erleichterung für Berufsrückkehrerinnen und Hilfen für Alleinerziehende
  • seit 1995 erhalten Frauen im Zusammenhang mit der Neuregelung des §218 umfangreiche Leistungen in Konfliktsituationen
  • 1996 Beschäftigte im öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft werden vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz geschützt
  • 1997 die Vergewaltigung in der Ehe wird unter Strafe gestellt, die Gesetze gegen den sexuellen Mißbrauch von Kindern und Frauenhandel werden verschärft

Sie tragen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei und werten die Familienarbeit auf. Bei der familienergänzenden Kinderbetreuung sind wir mit dem Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ab 1996 einen Schritt weitergekommen. Weitergekommen sind wir auch beim Führungspersonal der Bundesbehörden: Mit dem Zweiten Gleichberechtigungsgesetz soll der Anteil weiblicher Führungskräfte in den Bundesbehörden deutlicherhöht werden.

Noch sind Frauen in vielfältigerWeise benachteiligt. Insbesondere die familienfreundliche Gestaltung des Arbeitslebens bleibt eine große Herausforderung. Defizite für Frauen gibt es nach wie vor auch beim wissenschaftlichen Personal der hochschulen und in politischen Führungsgremien.

Die CDU-Frauen-Union will deshalb die Gleichberechtigung der Frauen in allen Lebensbereichen, in Familie, Beruf und öffentlichem Leben weiter fördern und vor allem ein Bewußtsein in unserer Gesellschaft dafür schaffen, daß der verfassungsrechtlich verankerten auch die tatsächliche Gleichstellung von Mann und Frau in allen lebenslagen folgen muß.

Die wichtigsten Forderungen der Frauen-Union sind:

  • mehr Frauen in verantwortlichen Positionen in Politik und öffentlichem Leben
  • Verbesserung von Bildung,Ausbildung und Weiterbildung
  • Verbesserung der Möglichkeiten zum Wiedereinstieg in den Beruf
  • Abbau der Frauenarbeitslosigkeit
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch eine bessere Abstimmung von Familie und Berufswelt, flexiblere Arbeitszeiten und familienergänzende Kinderbetreuungsmöglichkeiten
  • Ausbau der sozialen Sicherung der Familientätigkeit bei Erziehungs- und Pflegeleistungen
  • Ausweitung des Erziehungsgeldes und des Erziehungsurlaubes

Ihre Ansprechpartnerin im Schwalm-Eder-Kreis:



Frau Karina Moritz
Kreisvorsitzende der FU Schwalm-Eder


Zur alten Hege 11
34613 Schwalmstadt

karina.moritz@freenet.de

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